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Meilensteine

•1821: Jakob  Anton Derndinger (Ichenheim) errichtet die Glashütte in Niederschopfheim.

•1825: J. A. Derndinger verlegt die Glashütte nach Offenburg, unter dem Namen „Derndinger & Co., Fensterglasfabrik, Offenburg“.

•1833: Ludwig Brost wird Teilhaber. Neue Firmierung: „Derndinger & Brost“.

•1857: Carl Nikolaus Geck und Carl Ludwig Weißkopf führen den Betrieb unter: Firma „C. Geck & Cie.“ weiter, als Fabrik für verzierte Fenstergläser,  gravierte Rosetten, Streifen und bunt verzierte Kirchenfenster samtLager von allen Sorten farbigem und weißem Fensterglas.  Die Herstellung von Musselinglas tritt nun aus dem Versuchsstadium heraus.

•1862: C. Weißkopf und Adolf Schell gründen eine Werkstätte für Musselinglasfabrikation.

•1863: Wilhelm I. Schell tritt in die Musselinglasfabrik ein. Damit beginnt die eigentliche Glasmalerei.

•1868: Otto Vittali tritt in die Firma ein, die sich nun „Geck & Vittali“ nennt.

•1876: Adolf und Wilhelm I. Schell trennen sich. Das neue Unternehmen heißt „Adolf Schell & Otto Vittali GmbH“.  Wilhelm I. Schell richtet seinen eigenen Betrieb ein, der nach seinem Tod an dessen Sohn Paul Schell übergeht. Die Fabrikation wird auf Glasschleiferei und Messingverglasung umgestellt.

•1893: Gründung der „August Zickwolf Glasbuchstabenfabrik“.

•1896: Gründung der „Glasplakate-Fabrik Offenburg Wilhelm Schell“ von Wilhelm II. Schell – einem weiteren Sohn von Wilhelm I. Schell. Beginn der Glasplakatefabrikation auf Tafelglas mittels Steindruck, Druck, Versilberung,Blattvergoldung und geätzter Scheiben in 3 bis 4 Tönungen, die damals für Hotels und größere Villen sehr gefragt waren. Zunächst wurde neben obigen Arbeiten mit der Herstellung von selbstklebenden Glasplakaten begonnen.

•1910: Erwerb der Firma „Simmler & Venator“.

•1913: Umwandlung in eine GmbH: „Glasplakate-Fabrik Offenburg GmbH“. Teilhaber : Dr. Alfred Silber.

•1913: Dr. Alfred Silber übernimmt die „August Zickwolf Glasbuchstabenfabrik“.

•1919: Umfirmierung in „Glasplakatefabrik Offenburg“.

•1922: Umwandlung der „Glasplakatefabrik Offenburg“ in eine AG: „Glasplakate-Fabrik Offenburg AG“.

•1923: Verschmelzung der „August Zickwolf Glasbuchstabenfabrik“ mit der „Glasmosaikwerke GmbH“ zur „Metallglas AG.“. Geschäftsführer: Dr. Alfred Silber und Paul Schell.

•1934: Wilhelm Schell scheidet aus der Firma aus. Fritz Borsi, Schwiegersohn Dr. A. Silbers, übernimmt die Geschäftsführung.

•1934: Großserien transluzenter Skalen für Radioapparate werden gefertigt.

•1936: Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft: „Glasplakate-Fabrik Offenburg Fritz Borsi KG“.

•1936: Gründung der „Metallglas Fritz Borsi KG“.

•1940: Fusion der „Glasplakate-Fabrik Offenburg Fritz Borsi KG“ und der „Metallglas Fritz Borsi KG“ zur „Glasplakate-Fabrik Offenburg Fritz Borsi KG“.

•1950: In bis zu 32 Druckgängen werden Glasscheiben mit unterschiedlichen Transparenzgraden für rückseitig beleuchtete Spielautomaten gefertigt. Herstellung von Werbespiegeln und POS-Displays.

•1972: Fritz Borsi scheidet aus; Dr. Ulrich Borsi und Klaus Kall werden Geschäftsführer.

•1974: Expansion und Neubezug des Firmengebäudes in Schutterwald.

•1983: Entwicklung eines Verfahrens zur rückseitigen Aufbringung von metallisch hochglänzenden, transluzenten Dekorationen auf Acrylglas in engem Dialog mit Warsteiner – Basis der erfolgreichen Zusammenarbeit mit renommierten Brauereien.

•1985: Dr. Ulrich Borsi scheidet aus; Namensänderung von „Glasplakate-Fabrik Offenburg Fritz Borsi KG“ in „Fritz Borsi KG“; Klaus Kall übernimmt die alleinige Geschäftsführung.

•1990: Die Produktion in Schutterwald wird vergrößert. Ein 3.600 qm großer Neubau wird erstellt. BORSI agiert nun auf einer Produktionsfläche von 25.000 qm und mit einer Lagerkapazität von 5.000 qm.

•1995: Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001.

•1996: BORSI rüstet weltweit alle VW-Händler mit neuen Firmentransparenten aus.

•2000: Gründung der Tochterfirma „imm-network GmbH“. Geschäftsführer: Florian Kall und Peter G. Breer.

•2003: Anpassung der ISO-Zertifizierung auf ISO 9001:2000.

•2005: Einweihung einer neuen Lagerhalle im Nordosten des Firmengeländes.

•2005: Größte Vakuum-Thermoformanlage: BORSI kann nun Platten bis zu 3.000 x 3.000 x 800 mm thermoformen – das europaweit größte Maß, mit dem Außenwerbung bis zu 3 x 3 m möglich wird.


•2006: Klaus Kall scheidet aus; Zusammenführung der Geschäftsleitung der „Fritz Borsi KG“ und der „imm-network GmbH“. 


•2006/2007:BORSI bekennt sich zur Verantwortung in Produkt und Produktion:Der Maschinenpark sowie die Forschung und Entwicklung (F&E) wird auf das Ziel ausgerichtet: "Energie sparen", "Ressourcen schonen", "intelligente Wirkschichten drucken" sowie „Aluminium und Bleche durch organische Materialien substituieren“, "Wärmeisolierungskonzept verbessern" sowie "Fenster erneuern". Und im Innenbereich werden neue Möbel- und Raumkonzepte umgesetzt.


•2008:Der Fuhrpark wird um einen LKW erweitert: zur just-in-time-Belieferung an die Fahrzeugbänder unserer Kunden. Die Unternehmensgruppe wird von Karlsruhe kommend am Standort Schutterwald zusammengezogen. Einführung von HSSE Prozeduren zur Verbesserung der Arbeitssicherheit. Überarbeitung des Stromkonzepts sowie Investition in umweltfreundliche Transformatoren.


•2009: Erweiterung um die Büro- und Produktionsstätte "Am Ziegelplatz 20". Erwerb der größten Serienverformungsmaschine Europas im Format 4.000mm x 2.500 mm. Installation großer, überdachter Fahrradständer sowie Kauf mehrerer Firmenfahrräder zur umweltschonenderen Nutzung zwischen und zu den Betriebsstätten.


•2010: Verfahrenspatentanmeldung zur  Verformung thermoplastischer Faserverbundstoffe mit "class A" Oberflächen. BORSI "bekennt sich zur Farbe" - durch neue Fassadengestaltung. Auf 5.000m² Dachfläche wird eine Photovoltaik Anlage montiert mit einer Kapazität von 229,90kWp. Erweiterung der Produktionsfläche auf 17.000m², überdachte Flächen zur Kommissionierung und Kurzlagerung auf 7.000m² sowie Lager- und Freifläche auf ca. 9.500m² erweitert.